Feldenkrais®
Lernen in seiner ursprünglichsten Form

Für einen Säugling ist denken, fühlen und handeln noch eins. Es lernt Tag für Tag durch seine Bewegungen, durch das Anfassen von Dingen und das Erspüren seines Körpers im Raum. Lernen geschieht ganz von selbst und im Gehirn entstehen mehr und mehr Verbindungen. Die Feldenkrais-Methode® hilft uns, diese Form des Lernens für uns zurückzuerobern. Während der Funktionalen Integration® (FI) liegt der Schüler auf einer Matte oder eine Liege, während die Hände des Lehrers als Sinnesorgan dienen und das System des Körpers kennenlernen. Dabei folgt der Lehrer den natürlichen Bewegungen des Schülers. Nichts wird erzwungen – denn der Körper weiß, wie es richtig ist. Feldenkrais macht dieses Wissen wieder verfügbar und hilft, neue Bewegungsmuster zu erschließen. Anders gesagt: Durch unsere Muskeln beeinflussen wir unser Nervensystem. Unser Nervensystem beeinflusst unsere Denken. Unser Denken beeinflusst unsere Gefühle. So schließt sich der Kreis.

In meiner Praxis biete ich Erwachsenen und Kindern Einzellektionen in Funktionaler Integration® (FI). Willkommen sind sowohl Klienten mit Handicaps oder Schmerzen als auch Menschen, die sich neu erleben und ihre Beweglichkeit steigern möchten. Außerdem arbeite ich mit Babys, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen nach Theorien und Techniken der Anat Baniel Methode℠, erlernt im Advanced Training mit Nancy Aberle und Lynn Bullock. Ich unterstütze sie bei ihrer Entwicklung nach ihren Möglichkeiten, denn selbst wenn ein körperlicher Sinn – z.B. das Sehen ­– nicht ausgebildet ist, nehmen sie die Welt auf ihre Weise wahr.

Audiovisuelles
zur Feldenkrais-Methode®

Die Feldenkrais-Methode®

Die Feldenkrais-Methode® ist nach ihrem Begründer Moshé Feldenkrais benannt. Es handelt sich dabei um eine körperorientierte Lehrmethode, mit der sich Schmerzen reduzieren, Bewegungen erleichtern und ganzheitliche Veränderungen anstoßen lassen. Basis ist die Schulung der eigenen Bewegungsempfindung und der Wahrnehmung des Körpers im Raum.Es gibt zwei Wege, Feldenkrais anzuwenden: Die „Funktionale Integration“ (FI)“ versteht sich als Zusammenspiel von Lehrer und Schüler auf nonverbaler Ebene. Als Instrumente dieser Kommunikation dienen der Körper des Schülers und die Hände des Lehrers. Die Technik „Bewusstheit durch Bewegung“ (ATM von engl. Awareness Through Movement) wird innerhalb einer Gruppe unterrichtet. Hier führt der Lehrer seine Schüler verbal durch bestimmte Bewegungen und stellt ihnen Fragen zur individuellen Wahrnehmung.
Moshé Feldenkrais, der Ingenieur, Physiker und Judolehrer war, entwickelte seine Methode aus dem Judo heraus und kombinierte sie mit manueller Medizin. Im Fokus stehen alltägliche Bewegungsmuster und die Möglichkeit, diese durch neue Bewegungen zu erweitern. Die Wahrnehmung von Bewegungsabläufen soll das Bewusstsein erweitern und die sensomotorischen Fähigkeiten eines Menschen steigern.

Beschwerden werden bis zu auslösenden ungünstigen Bewegungsmustern zurückverfolgt und durch Alternativen ersetzt. Dabei nutzt die Methode die Funktionen des menschlichen Nervensystems und seine Fähigkeit, neue Lösungen für alte Muster zu finden.Die Feldenkrais-Methode® eignet sich nicht nur zur Rehabilitation nach Verletzungen oder Unfällen oder zum Abbau von Schmerzen aufgrund von Fehlhaltungen. Sie dient Menschen generell als wertvolle Bereicherung in den verschiedensten Lebenssituationen. Sportler, Tänzer, Musiker, junge und alte Menschen entscheiden sich für Feldenkrais®, um ihre Beweglichkeit zu steigern und bis ins hohe Alter geistig und körperlich frisch zu bleiben.Außerdem eignet sich die Feldenkrais-Methode® besonders gut für die Arbeit mit Säuglingen und Kindern, da ihre Gehirne das organische Lernen noch nicht „verlernt“ haben. Dabei wende ich auch die bei Nancy Aberle erlernten Techniken der Anat Baniel Methode℠ an, denn die sanften und langsamen Bewegungen werden von den Kleinen als besonders angenehm empfunden.

Feldenkrais-Methode®, Funktionale Integration® und Bewusstheit durch Bewegung® sind eingetragene Wortmarken.