Mein Weg zu Feldenkrais®
Weil Sport immer schon sehr wichtig für mich war, arbeitete ich neben meiner Tätigkeit als Gesundheitsberaterin auch als Skilehrerin. Dann hatte ich einen Skiunfall – und plötzlich ging nichts mehr. Drei Jahre lang litt ich unter Schmerzen und versuchte erfolglos, sie loszuwerden. Ich probierte einiges aus, doch nichts half wirklich. Schließlich empfahl man mir Feldenkrais®, was ich bis dahin als „esoterischen Quatsch“ abgetan hatte. Aus reiner Verzweiflung versuchte ich es dennoch – und dann die große Überraschung: Schon bei der ersten Sitzung verstand der Lehrer mein körperliches System und kommunizierte darüber ganz klar mit mir. Seine Hände gaben über Sehnen, Muskeln und Knochen Informationen offensichtlich direkt an mein Gehirn weiter. Und noch bevor mein Verstand es wusste, fand mein Körper seinen Weg zur Schmerzfreiheit.
Dieses Erlebnis beeindruckte mich so sehr, dass ich selbst Feldenkrais®-Practitioner werden wollte. Dabei waren mir mein Studium der Sportwissenschaft und meine Kenntnisse über Biomechanik von Bewegungsabläufen von großem Nutzen. Heute empfinde auch ich es als großes Glück, wenn einer meiner Schüler sagt: „Du hast mich verstanden!“
Seit 2006 führe ich eigene Feldenkrais®-Praxen, zunächst in Hamburg, jetzt in Köln. Hier ist einer meiner Schwerpunkte die Arbeit mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen.




